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Landrat

21.11.2017

Leben im Morgenland: Bildungs- und Begegnungswoche ging erfolgreich zu Ende

Mitarbeiter der Landkreisverwaltung und Einwohner des Landkreises informierten sich über den Alltag in der Region Israel 

„Leben im Morgenland“ – unter diesem Motto stand die Bildungs- und Begegnungswoche, die vom 13. bis 17. November im Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz stattfand.

Gemeinsam organisiert wurde das Ganze von der Landkreisverwaltung, dem Bischof-Benno-Haus und von Kreisrat Maik Förster. Er hat sich mit seinem Reisebüro auf die Region Israel spezialisiert. Dank seiner guten Kontakte und seiner Organisation war es möglich, dass in Israel lebende Experten als Referenten für die Bildungswoche gewonnen werden konnten. Über 800 Personen besuchten die Vorträge und beteiligten sich an interessanten Diskussionen.

Die Woche richtete sich sowohl an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landkreisverwaltung als auch an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Ausgangspunkt war der Gedanke, dass Konflikte und Missverständnisse in der Arbeit und im Zusammenleben mit Menschen anderer Kulturen oft durch zu wenig Hintergrundwissen über Kultur, Tradition, Religion oder auch politische Zusammenhänge entstehen.

In den Vorträgen wurde der Glauben ebenso betrachtet wie das Familienleben und die Kunst. Auch die aktuelle politische Lage war Teil der Referate. So berichtete Islamwissenschaftlerin Mirjam Holmer, die selbst in Israel lebt und arbeitet, anschaulich und kurzweilig über theologische und geschichtliche Hintergründe, die das Leben und die Wertvorstellungen von Muslimen prägen.

Buchautorin Faten Mukarker gewährte am eigenen Beispiel Einblicke in das Familienleben arabischer Familien und sprach über Besonderheiten im Umgang mit ihnen als Flüchtlinge. Den politischen Dimensionen der arabischen Fluchtbewegung widmete sich Nahostkorrespondent Johannes Gerloff, der seit 1994 mit seiner Familie in Jerusalem lebt.

Die verschiedenen Angebote der Bildungs- und Begegnungswoche wurden sehr gut angenommen. Die Organisatoren und Referenten waren mit der Resonanz und der Atmosphäre des Austausches sehr zufrieden.

Ein Dank der Landkreisverwaltung geht zum einen an die Referenten, die den Weg auf sich genommen haben und für diese Woche nach Deutschland gereist sind. Mit ihren Informationen und Erlebnisschilderungen ist es ihnen gelungen, den Besuchern das Leben im Morgenland tatsächlich näher zu bringen sowie das Wissen und das Verständnis für bestimmte Dinge zu fördern.

Zum anderen geht der Dank an Kreisrat Maik Förster für die gelungene Auswahl der Referenten und deren Betreuung vor Ort. Darüber hinaus gilt den Verantwortlichen im Bischof-Benno-Haus großer Dank für die Unterbringung und Bewirtung der Gäste und die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten.