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Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt - Zarjad za dohladowanje zežiwidłow a weterinarny zarjad

15.09.2017

Amerikanische Faulbrut: Erweiterung des Sperrgebietes um Hoyerswerda

Amtliche Feststellung der Amerikanischen Faulbrut bei Bienen im Ortsteil Bröthen.

Nach den im Stadtgebiet Hoyerswerda am 10.08.2017 und auf dem Gebiet der Gemeinde Spreetal am 30.08.2017 festgestellten Ausbrüchen der Amerikanischen Faulbrut musste das Gebiet nochmals erweitert werden, da am 08.09.2017 im Ortsteil Bröthen der Stadt Hoyerswerda erneut die Amerikanische Faulbrut amtlich festgestellt wurde.

Der nun gebildete Sperrbezirk umfasst

  • das gesamte Stadtgebiet Hoyerswerda
  • die Hoyerswerdaer Ortsteile Zeissig, Kühnicht, Dörgenhausen, Bröthen-Michalken
  • die Ortslage Koselbruch des Orteils Schwarzkollm
  • den Ortsteil Spohla der Stadt Wittichenau.

Außerdem befindet sich ein weiterer Sperrbezirk im komplett unbebauten Gebiet nordöstlich von Hoyerswerda in der Bergbaufolgelandschaft.

Die Grenze des kreisförmigen Sperrgebietes wird im Süden und Osten durch den Verlauf der B 97 zwischen Hoyerswerda und Schwarze Pumpe gebildet. Im Nordosten verläuft die Grenze des Sperrbezirkes durch die Mitte des Spreetaler Sees. Nördlich und westlich endet das Gebiet auf unbewaldeten Flächen in denen Rutschungsgefahr und Betretungsverbot besteht.

Für alle innerhalb dieser Sperrbezirke gelegenen Bienenstände und gehaltenen Bienenvölker wird Folgendes ab sofort angeordnet:

  1. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich durch den jeweiligen Bienenhalter auf Amerikanische Faulbrut (soweit noch nicht geschehen) amtstierärztlich untersuchen zu lassen.
  2. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.
  3. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.
  4. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Alle Bienenhalter im Sperrgebiet haben den Standort und die Anzahl Ihrer Völker dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Bautzen mitzuteilen, soweit sie dieser Mitteilungspflicht noch nicht nachgekommen sind und keine VVVO-Nummer besitzen.

Die Kartenansicht der bestehenden Sperrbezirke können Sie sich in der Spalte rechts herunterladen.