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Wald, Natur, Abfallwirtschaft

01.02.2018

Beräumung von Sturm- und Bruchholz: Landratsamt Bautzen gibt Tipps für Waldbesitzer

Gefahren nicht unterschätzen, Sturmholz schnell aufarbeiten

Gefahren nicht unterschätzen

Die Gefahr für den Menschen besteht auch nach dem Sturm: Geworfenes Holz steht unter Spannung. Bäume brechen nach, können sich plötzlich lösen, hängengebliebene Äste oder Baumkronen stürzen bei Wind und Regen herunter.

Besonders gefährdet sind die Personen, die die Sturmschäden aufarbeiten. Deshalb ist für diese Arbeit eine spezielle Ausbildung notwendig. Häufig lassen sich Sturmschäden im Wald nur mit Unterstützung durch schwere Technik sicher beseitigen.

Tragen Sie in jedem Fall geeignete Schutzkleidung. Noch besser ist es, wenn Sie ein Fachunternehmen mit der Arbeit beauftragen.

Bitte denken Sie in erster Linie an die Gesundheit - Ihre eigene wie die Ihrer Helfer. 

Sturmholz bald aufarbeiten

Durch den Sturm geschädigten Waldflächen bieten für Borkenkäfer gute Entwicklungsmöglichkeiten. Arbeiten Sie das Sturmholz deshalb bald aufzuarbeiten und transportieren Sie es vor dem kommenden Frühjahr aus dem Wald.

Informieren Sie sich weiter

Das Landratsamt Bautzen rät Waldbesitzern, sich vor der Arbeit im Sturm- und Bruchholz zu informieren:

  • bei den Forstrevierleitern des Staatsbetriebes Sachsenforst
  • bei den Forstrevierleitern des Landratsamtes Bautzen, Amt Wald, Natur, Abfallwirtschaft.

Übrigens:

Der Staatsbetrieb Sachsenforst informiert in seiner Broschüre "Bewältigung von Schadereignissen im Wald" umfangreich zum Thema und gibt Waldbesitzern auch Hinweise zu besonderen steuerrechtlichen Regelungen für Holzverkäufe aus Schadholz.

Hier finden Sie die Broschüre des Staatsbetriebes Sachsenforst 'Bewältigung von Schadereignissen im Wald'

Der Freistaat Sachsen verlinkt zu den steuerrechtlichen Formularen für Ihre Mitteilung über Holznutzungen infolge höherer Gewalt

Borkenkäfermonitoring im Landkreis Bautzen

Klicken Sie hier, um zu den Ergebnissen des  Borkenkäfermonitorings im Landkreis zu gelangen. (Foto: Thomas Sobczyk)