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Kreisentwicklungsamt - Wokrjesny zarjad za wuwiće

03.07.2017

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr informiert: Homann siedelt sich in Leppersdorf an

Statement von Wirtschaftsminister Martin Dulig zur Entscheidung der Unternehmensgruppe Theo Müller

„Ich freue mich über die Entscheidung der Unternehmensleitung Theo Müller, am Standort Leppersdorf ein modernes Lebensmittelwerk zu errichten. Für den Freistaat und insbesondere für den ostsächsischen Raum ist die Ansiedlung ein positives Signal und spricht für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Sachsen. Im Zuge der Ansiedlung erhoffen wir uns auch zusätzliche positive Arbeitsplatzeffekte für die Region“, so Wirtschaftsminister Martin Dulig.

Die Unternehmensgruppe Theo Müller hat den Freistaat Sachsen erstmals Mitte Oktober 2016 darüber informiert, dass der Standort Leppersdorf für die geplante Neuerrichtung einer Produktionsstätte in Frage komme. Das Unternehmen möchte den Unternehmensstandort in Leppersdorf erweitern und eine moderne Produktionsstätte für Feinkostsalate und Dressings in Europa errichten.

Ziel ist die Konzentration und grundlegende Modernisierung einer bislang dezentral in veralteten Werken erfolgten Produktion. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 500 Millionen Euro, in dem Werk sollen 800 Arbeitsplätze entstehen.

Der Freistaat Sachsen wird, wie bei jedem anderen Ansiedlungsvorhaben, die Erweiterung mit den zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen und begleiten und ist bereit, Regionalbeihilfen in der beihilferechtlich zulässigen Höhe zu gewähren. Die mögliche Gewährung einer Regionalbeihilfe ist demgemäß am 14. Juni 2017 bei der EU-Kommission notifiziert worden. Über die beihilferechtlich zulässige Höhe der vorgesehenen Regionalbeihilfe entscheidet die EU-Kommission.

Der sächsischen Staatsregierung ist bewusst, dass die unternehmerische Entscheidung der Unternehmensgruppe Theo Müller, vier veraltete Werke zu schließen und stattdessen ein hochmodernes zentrales Werk an einem neuen Standort zu errichten, für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an den vier betroffenen Altstandorten ein schwerer Schlag ist.

Die Entscheidung, in Leppersdorf zu investieren, ist jedoch ein zukunftsgerichtetes Bekenntnis der Unternehmensgruppe zum Standort Deutschland, dabei insbesondere auch zum hochmodernen Standort Leppersdorf. Das Vorhaben ist daher für die Regionalentwicklung in Ostsachsen von besonderer Bedeutung.

„Wir freuen uns über jeden Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin aus den vier betroffenen Werken, die das Angebot der Unternehmensgruppe annehmen und im Jahr 2020 mit nach Sachsen umziehen werden. Zugleich sind wir zuversichtlich, dass der Arbeitsmarkt speziell im hauptbetroffenen Osnabrücker Land sich als sehr aufnahmefähig für diejenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zeigen wird, die ihre Heimat aus verständlichen Gründen nicht verlassen möchten“, so der sächsische Wirtschaftsminister weiter.

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